Digitalisierung

"Arbeit 2020 in NRW" geht in eine neue Runde

„Digitalisierung ist nicht wie Fieber, das geht nicht wieder weg“, sagt Thomas Hergarten. Der Betriebsratsvorsitzende des BASF Standorts in Düsseldorf ist mit seinem Gremium seit 2016 im Projekt „Arbeit 2020 in NRW“ aktiv. Während eines Workshops betont er die Bedeutung des Themas für die Betriebsarbeit in den kommenden Jahren.

Das Betriebsratsgremium der BASF in Düsseldorf war eines von vier Gremien, das sich im Projekt aktiv mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt hat.

IG BCE

21.08.2017
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Seit 2016 unterstützt das Arbeitsministerium NRW das Projekt finanziell. Unterstützt durch den Landesbezirk Nordrhein der IG BCE und Beratern der Technologieberatungsstelle (TBS) sowie von Sustain Consult hatten die Betriebsräte in den ersten Workshops die Möglichkeit, sich dem Thema zunächst einmal zu nähern und zu klären, was unter Digitalisierung überhaupt verstanden wird. Wo die Digitalisierung ganz konkret im eigenen Betrieb bereits heute sichtbar ist, wurde in weiteren Workshops gemeinsam erarbeitet. In lebhaften Diskussionen entstand nach und nach das Herzstück des Projektes: die Betriebslandkarte. Diese hilft dabei, die Diskussionsergebnisse festzuhalten und zu verbildlichen. Auch Handlungsfelder, die sich für die Betriebsräte aus der Digitalisierung ergeben, wurden diskutiert.

Zum Abschluss des Projektes wurden die Ergebnisse mit Arbeitgebervertretern diskutiert. Häufig war dies der Start eines regelmäßigen Austauschs zwischen Betriebsräten und dem Arbeitgeber zum Thema Digitalisierung. Denn eins ist klar: Die Umsetzung der Digitalisierung kann nur gelingen, wenn die Beschäftigten und der Betriebsrat von Anfang an beteiligt werden!

Im Projekt wird, fernab von den Hochglanzbroschüren, die Entwicklung der Digitalisierung vor Ort in den Betrieben betrachtet und den Betriebsräten konkret geholfen, das Thema aktiv anzugehen. Anke Heinisch, Betriebsrätin bei BASF in Düsseldorf, zieht zum Abschluss ein positives Fazit: „Im Rahmen der Workshops haben wir uns die Zeit genommen, Digitalisierungsthemen zu diskutieren und uns einen Überblick zu verschaffen. Das kostet Zeit, ist aber unglaublich wichtig. Die Ergebnisse, die wir zusammen erarbeitet haben, helfen uns dabei, das Thema Digitalisierung in den nächsten Jahren aktiv anzugehen.“

Durch den Erfolg des Projektes bei den Betriebsräten und der hohen Nachfrage von weiteren Gremien, hat sich das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW noch vor der Wahl dazu entschieden, die finanzielle Förderung bis Ende 2019 zu verlängern und so die Möglichkeit zu schaffen, dass viele weitere Betriebsräte vom Projekt profitieren.

Wenn ihr Interesse an der Teilnahme im Projekt habt und erste Infos braucht, meldet euch gerne bei Viola Denecke.

  • Foto: 

    Bernd Röttgers

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